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Alarmierung

Wenn die Feuerwehr benötigt wird, ist Zeit in den meisten Fällen Mangelware. Daher ist es besonders wichtig, dass Alarmierungssysteme ausfallsicher sind, und vor allem ohne Verzögerung funktionieren. Sämtliche Anrufe im Stadtgebiet Linz an die Notrufnummer 122 werden an die Bezirkswarnzentrale der Stadt Linz geleitet. Diese Bezirkswarnzentrale wird von der Berufsfeuerwehr der Stadt Linz betrieben. Von dort aus werden alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Linz sowie natürlich die Löschzüge der Berufsfeuerwehr alarmiert.

Die Alarmierung der FF Ebelsberg erfolgt auf 3 Arten:

  • Alarmierung über Personenrufempfänger:


    Alle aktiven Feuerwehrmänner der FF Ebelsberg sind mit einem Personenrufempfänger (Motorola BMD) ausgestattet. Über dieses Gerät können zu jeder Tageszeit unabhängig von Post oder Telekom einzelne Kameraden unserer Wehr oder die gesamte Feuerwehr alarmiert werden. Die Personenrufempfänger können von der Zentrale der Berufsfeuerwehr Linz, der Funkstation im Feuerwehrhaus der FF Ebelsberg oder von jedem Fahrzeugfunkgerät der FF Ebelsberg alarmiert werden.

    Der große Vorteil der Motorola BMD Personenrufempfänger liegt in der Möglichkeit, per Sprachdurchsage den Grund der Alarmauslösung durchzugeben. Allerdings gibt es auch Nachteile wie zum Beispiel die geringe Stand-By-Zeit (maximal 36 Stunden), außerdem hat Motorola die Produktion dieser Personenrufempfänger bereits eingestellt.

  • Sirenenalarmierung:
    Bei Brandeinsätzen wird zusätzlich zur Alarmierung über Personenrufempfänger die Sirene der FF Ebelsberg ausgelöst. Durch den Sirenenalarm werden auch die Kameraden der Reserve - die keinen Personenrufempfänger mehr besitzen - auf einen Einsatz aufmerksam. Die Sirene kann auch bei sämtlichen anderen Einsätzen zusätzlich verwendet werden.

  • Alarmierung per Telefon:
    Bei nicht dringenden Hilfeleistungen (ohne Gefahr im Verzug) werden die Kameraden auch häufig via Telefon verständigt.

Verständigungen oder Erinnerungen an Übungen, Schulungen oder Versammlungen werden auch mittels Email und SMS durchgeführt. Bereits mehr als 75% der Kameraden im aktiven Dienst können per Email erreicht werden, mehr als 85% besitzen ein Mobiltelefon.


Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg/Stadt Linz

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Datum: 20.05.13   Zeit: 05:58

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